In der Praxis stellt sich ein 67-jähriger Herr vor. Er sei es leid, jedes Mal zu Winterbeginn an einer Grippe zu erkranken, trotz regelmäßiger Grippeimpfung. Der einsetzende Husten beim kalten Wetterumschwung habe sich zudem in den letzten Jahren von Mal zu Mal gesteigert. In der Regel sei der dann einsetzende Husten trocken. Nur manchmal löse sich gelb-grünliches Sekret. In der Hochphase der Bronchialbelastung fiele es ihm zudem schwer, seine Wohnung im zweiten Stock über die Treppe zu erreichen. Daher wähle er in dieser Jahreszeit den vorhandenen Fahrstuhl.
In der Iris zeigt sich:
LINKE IRIS:
2 Bronchialtophi in Höhe 2Uhr30 und 3Uhr nahe dem Herzsektor
Leichter Nierenstau auf 6Uhr
RECHTE IRIS:
Leichte Nierenbeckenreizung auf 6Uhr.
Folgendes wird rezeptiert:
Biochemie nach Dr. Schüßler:
Drei Wochen später wird der Patient wieder vorstellig. Er könne wieder besser durchatmen, erzählt er. Die Last, die er auf dem Brustkorb gespürt hätte, sei allmählich in den Hintergrund getreten, so dass er nun auch wieder die Treppenstufen in Angriff nimmt. In der ersten Woche habe er unheimlich viel Schleim abgehustet, was ihn nicht gewundert habe, da er auf diese Reaktion ja hingewiesen worden war. Der Schleim sei dann wieder weniger geworden.
Zudem sei das Sekret nun auch farblos, aber zäh. Die Reizzeichen im Auge waren noch zu erkennen, zeigten sich allerdings rückläufig.
Dem Patienten wurde folgendes Rezept zur Nachsorge überreicht, welches es so lange einzunehmen galt, bis die Symptome völlig verschwunden waren:
Biochemie nach Dr. Schüßler:
HP Roland Grüger, Unna
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